JETzt: "zt: Kammerwahlen 2026 - Liste Wir Ingenieure"
Shownotes
Im Gespräch mit:
DI Sabine Dessovic
Univ.-Prof. DI Peter Bauer, Ingenieurkonsulent für Bauingenieurwesen
DI Martin Eppenschwandtner, Ingenieurkonsulent für Bauingenieurwesen
DI Dr. mont. Arne Ragoßnig, Ingenieurkonsulent für Industrieller Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling
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00:00:02: Unabhängig planen, prüfen.
00:00:04: Ziviltechnikerinnen und Zivil-Techniker gestalten Zukunft – jetzt!
00:00:13: Herzlich willkommen zu unserem Podcast der Liste eins, wir Ingenieure und Ingenieurinnen.
00:00:19: Heute Nachmittag hier in der Kammerzentrale.
00:00:23: mein Name ist Sabina Desovic und ich habe heute hier eine Doppelfunktion.
00:00:27: Ich trete unter anderem für die Wahlliste eben Eins, wir ingenieuren Ingenierinnen auf Listenplatz ein und bin heute Moderatorin.
00:00:36: Ich darf herzlich begrüßen den Peter Bauer dann den Arnoragosnik und den Martin Eppenschwandner.
00:00:42: Lieber Peter, vielleicht kannst du kurz ein paar Worte über deine bisherige Funktionen und eine zukünftige Funktion in der Kammer kurz beschreiben?
00:00:50: Ja danke für die Einladung!
00:00:52: In einem sehr, sehr kurzen Zeitraffort, der natürlich insgesamt schon einige Jahre gebraucht hat habe ich vor mittlerweile wahrscheinlich zwanzig Jahren hier angefangen als normales Mitglied der Sektion Ingenieurkonsolenten in der Wiener Kammer, war dann ob man der Fachgruppe und war dann unsere Liste soweit dass wir den Präsidenten gestellt haben.
00:01:18: Mittlerweile bin ich seit zwölf Jahren im Präsidium Und bin derzeit Vizepräsident im Präsidium.
00:01:25: Präsident ist ja bei einer Zomenarchitekt und damit ist er VizEP, Ingenieurkonsulent.
00:01:30: Nach so viel Länderkammererfahrung, wo ich mir denke dass wir schon einiges an Organisationen und Reformen und vor allem einen Zusammenarbeit zwischen den beiden Sektionen zusammengebracht haben habe ich mir gedacht in Zukunft möchte ich jetzt in der Bundeskammer mehr tun und Kandidiere daher dort in der kommenden Beiode für die Bundesektion Ingenieurkonsulenten.
00:01:52: Danke dir, Anne!
00:01:54: Wie ist das mit dir?
00:01:55: Ja auch danke für die Einladung.
00:01:57: ich bin Ingenieurskonsulent für Industrielle Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling und durfte die letzten beiden Perioden bereits mitarbeiten einerseits im Sektionsvorstand und den letzten Perioden auch im Kammervorstand oder in der Bundessektion sowie inhaltlich im Ressort Zukunftslebensraum und im Ausschuss nachhaltiges Bau- und Kreislaufwirtschaft Und in diesen Bereichen würde ich ja gerne in Zukunft meine Beiträge leisten.
00:02:20: Danke dir!
00:02:21: Lieber Martin, ein paar Worte von dir bitte?
00:02:24: Ja hallo danke für die Einladung.
00:02:25: Ich bin jetzt ungefähr seit zehn Jahren Ziviltechniker habe in der Zeit schon viel mit der Kamera zu tun gehabt und jetzt möchte ich auch mal selber mithelfen selbst mitgestalten.
00:02:34: Es gibt ja viele wichtige Themen die in Zukunft auf uns zukommen Und ich bin schon sehr gespannt, wie das weitergeht.
00:02:40: Ja und jetzt zu mir ein paar Worte.
00:02:41: also Martin und ich sind ja sozusagen die Jungspunde hier in der Runde und ich glaube dass es auch sehr schön ausgeglichen ist hier, dass sozusagen erfahrene und jüngere Leute gut in einer guten Mischung zusammenkommen.
00:02:52: Ich bin seit dem Jahr im Sektionsvorstand tätig Und das Schöne ist, dass wir einfach diese vielen verschiedenen Berufssparten vertreten können.
00:03:06: Insgesamt sind es ja neunundsechzig und wahnsinnig viel unterschiedliche interessante Themen über unseren Tisch wandern aber einige Sachen noch sehr ähnlich sein werden und Zukunfts-Elemente die bei allen gleich sich durchdrücken sei jetzt nur genannt zum Beispiel KI und so weiter und ich freue mich, dass Wir da jetzt zusammen ein paar Punkte übernehmen können und beschreiben werden, was wir auf unserer Wahlliste an Dingen entwickelt haben.
00:03:31: Wir haben uns zusammengesetzt eben als Wahlliste eins und versucht fünf Punkte herauszuarbeiten die uns besonders wichtig sind.
00:03:40: Es gibt natürlich sehr viele Punkte aber es ist so dass es einfach besser ist sich zu fokussieren um in den vier Jahren wenn wir sozusagen stark vertreten sind dass fünf wichtige Punkte da sind, die wir alle sozusagen gemeinsam festgelegt haben.
00:03:59: Die wir fördern wollen.
00:04:01: und ich möchte jetzt auch schon zu den Inhalten kommen.
00:04:04: Lieber Martin vielleicht kannst du uns ein paar Worte sagen.
00:04:07: über den ersten Punkt steht auf unsere Liste Zivildechniker Zukunftssicher positionieren?
00:04:12: Ja gerne!
00:04:13: Also es gibt ja viele wichtige Themen die in Zukunft auf uns zukommen.
00:04:17: Da braucht sowohl die Kammer eine Richtung als auch wir Ingenieure brauchen Unterstützung beziehungsweise eine Vernetzung, um das in Zukunft problemlos und mit viel Engagement über die Bühne bringen zu können.
00:04:28: Also was mir da als allererstes einfällt ist halt Digitalisierung zum Beispiel.
00:04:32: ich glaube dass die allermeisten Ingenieure, alle meisten Büros schon viel mit BIM zu tun haben.
00:04:38: Ich möchte fast sagen bei BIM schon angekommen sind.
00:04:42: Und kaum ist es erledigt kommt schon das nächste große Digitalisierungs Thema auf uns zu Das ist die KI.
00:04:48: In einigen Bürospreschen voran haben ihre eigenen Systeme, ihre eigenen Gedanken zu KI schon.
00:04:54: Andere haben vielleicht nicht so die Ressourcen sich da von selber reinzuarbeiten und von selber die neue Arbeitsstrategie zu überlegen – ich glaube, das tut eine Vernetzung sehr gut!
00:05:05: Und dazu braucht es auch Regelungen und Hilfen der Kammer selbst.
00:05:09: Das ist ein großes Thema, was wir angehen sollten.
00:05:11: Wenn man da ein bisschen weiter denkt dann kommt man sehr schnell dazu dass es nicht nur eine Vernetzung in Österreich ist sondern das sind internationale Themen.
00:05:20: Da kommt man dann sehr schnell auch zum Thema Vernetzung auf europäischer Ebene, Vernetzung mit europäischen Gremien und Vereinigungen.
00:05:27: Auch das ist ein Punkt den wir gerne weiter treiben würden, gerne vorantreiben würden weil ich da sehr viel Potenzial drinnen sehe.
00:05:35: Lieber
00:05:35: Anne, ich habe jetzt auf meiner Liste stehen, weil das die Kammer-Serviceleistungen weiterentwickeln.
00:05:40: Kannst du uns noch ein paar Worte dazu sagen?
00:05:42: Ja, ich glaube ein wichtiger Punkt den ich da nennen würde ist dass die Kamer proaktiv sich einbringen sollte, vermehrterproaktiv einbringen sollte im Bereich gesetzten Rahmenbedingungen.
00:05:52: Es ist ja wenn ich es inhaltlich nahe an meinem Bereich sehe vor allem der Übergang zur Gleislaufwirtschaft erfordert einfach eine grundlegende Anpassung des Rechtsrahmens nicht nur im Umweltrecht sondern vor allem auch im Bauch und anderen Rechtsmaterien.
00:06:06: Und hier kann man durchaus eine wichtige Rolle spielen in der Abstimmung zwischen Behörden, gut auch dann Planern unter verschiedenen Wirtschaftssektoren.
00:06:14: Das ist der eine Bereich.
00:06:14: oder das zweite Bereich?
00:06:16: Das ist das Berufsrecht als solches.
00:06:18: Wir sind der Meinung dass ein starkes Berufs Recht einen Level-Playing-Field im Wirtschaftsleben eben auch sicherstellen kann und die gewisse Stärkung dieses Berufsrechts Qualifikationsstandards und Qualitätsstandards sicherstellen kann und das möchten wir auch gerne forcieren.
00:06:33: Umgekehrt darf es aber nicht so sein, dass das Berufsrecht uns daran hindert und seine Erfordernisse in der Wirtschafts-Leben anzupassen.
00:06:41: Gerade wenn Wirtschaftssektoren eine Transformation unterliegen braucht es auch entsprechende Anpassungsmöglichkeiten im Sinne einer dynamischen Befugniserweiterung.
00:06:50: Dafür möchten wir uns gerne einsetzen.
00:06:51: Danke dir, Arne!
00:06:53: Peter ich würde dich jetzt gern bitten ein paar Worte über das Thema Strukturen vereinfachen so sagen?
00:06:59: Gerne.
00:06:59: aber zuerst möchte ich schon noch sagen dass es mich wirklich sehr freut, dass wir unsere Liste eben auch durch junge Mitglieder die wesentlich jünger sind als sich verstärken konnten und die nicht nur jung sind sondern auch wirklich kompetent Und das macht mir schon wirklich große Freude.
00:07:16: Zur Strukturvereinfachung, das ist immer ein großes Thema gewesen und natürlich auch in Zukunft ein großes Problem.
00:07:22: Wir haben das leiden, dass wir sehr viele Dinge verdoppeln, dass es sehr viele Themen die wir auf Bundesebene diskutieren, natürlich vorher in der Länderkammer diskutieren und dann steht nicht nur der Eindruck sondern es ist tatsächlich so, dass sie sehr viele Dinge einfach zweimal dreimal machen und das sorgt für einen Gefühl eigentlich immer das selber noch einmal tun und dass wir da nicht richtig weiterkommen.
00:07:47: Die Idee der Länderkammer und der Bundeskammer war ja, dass jeder für seinen Länderbereich die Dinge aushandelt regional mit den Behörden.
00:07:55: Wir sind vor allem im Baurecht auch noch immer sehr regional.
00:07:59: kam man deponiert im Ministerium und zwar alle kann man, wenn die Bauordnungen übergeordnet sind.
00:08:05: Also wenn es eine österreichische Bordnung gibt dann gibt's natürlich auch noch mehr eine Kammer.
00:08:09: also die Idee war ja dass man hier regional operiert und dann im Bund sich sozusagen nur mal über die Bundesebene austauscht also über die gemeinsamen großen Agenten.
00:08:19: das ist natürlich in einem europäischen Markt wo wir alles für alle öffnen ein bisschen ein Modell das aus der Zeit gefallen ist.
00:08:27: Also insofern werden wir uns sehr stark dafür einsetzen, dass wir diese Strukturverdoppelung hintanhalten.
00:08:33: Das kann man gerne unter dem Schlagwort Österreich einmal hinausbringen sonst versteht das wieder niemand.
00:08:40: es ist uns zu kompliziert.
00:08:42: gleichzeitig warum es bisher nicht passiert weil Probleme kennt glaube ich jeder.
00:08:45: ich habe keinen getroffen der das abstreitet.
00:08:48: normalerweise müsste dann eigentlich so sein dass eine Lösung auch relativ schnell am Tisch liegt, oder?
00:08:54: Wir sind aus meiner Sicht schon alles egal.
00:08:57: Woher.
00:08:58: wir kommen aber immer sehr lösungsorientiert als Wildtechnikerinnen und finden da immer auch recht schnell glaube ich sehr gute Antworten.
00:09:07: Das Problem ist halt dass wenn man sich die Verteilung der Mitglieder anschaut das Wien hier deutlich führt.
00:09:14: Wir haben je nach Statistik, je nach Jahr ja aber immer fünfzig Prozent plus der Mitgliedern derzeitige zivildechnische Gesetz über die Gewichtung der Kammer auf der Bundesebene, den Wienern dort nicht.
00:09:26: Die absolute Mehrheit immer verschafft, sondern wir brauchen wenigstens noch eine Länderkammer, die mit uns ist wenn wir irgendetwas durchsetzen wollten wo wir vielleicht auch um Mehrheiten regnen.
00:09:36: Das heißt hier geht es um das Thema Macht versus Effizienz und ich halte das für ein sympathisches Modell dass wir auch ein bisschen diskutieren müssen bevor wir eine Lösung wirklich umsetzen können weil sonst eben die Gefahr der sich mächtig fühlt, setzt seine Dinge durch und die anderen sollen halt schauen wo sie bleiben.
00:09:55: das wollen wir glaube ich nicht.
00:09:56: Das heißt nicht, dass ein Österreich-Kammer nicht funktionieren kann.
00:09:59: Das heißt nur, dass man hier eben nachdenken muss wie man dieses Modell konstruiert das Wien, die wiener Länder der Bereich der Wien niederösterreichischen burgundleschen Länderkammer das richtige Gewicht bekommt.
00:10:09: wir sind groß und stark aber auch nicht zu dominant werden weil sonst werden die bundesländer irgendwann sagen ja wir brauchen eh in Wirklichkeit nicht mitreden wenn Wien irgendetwas nicht will.
00:10:21: also Wien sage ich jetzt immer verkürzt für die länderkamer Wien Niedersdurchburgengland dann überfahren die uns sowieso und das wäre, glaube ich auch nicht gut für weitere Zusammenarbeit in den Bundesländern.
00:10:33: Ich darf jetzt zu guter Letzt noch über zwei Themen reden.
00:10:37: Eins ist die Fortbildungsverordnung anpassen.
00:10:40: Es ist ja in den letzten Jahren gelungen – in den vergangenen vier Jahren – dass es eben so wie bei den Rechtsanwälten unter den Ärztinnen schon seit Jahrzehnten notwendig ist eine Fortbildung zu implementieren.
00:10:53: Es gab da auch einige – es ist zum Neue aufgestellt gestellt worden, natürlich immer wenn was neu aufgestellt wird.
00:10:58: Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten und ich glaube dass wir in der Zusammensetzung in der wir sind jetzt auch mit den jungen Leuten die sozusagen im letzten Jahr nur dabei waren aber noch nicht so aktiv wie sie es jetzt sein sollen eine sehr gute Möglichkeit haben Nachbesserung zu machen Vereinfachungen Es zu flexibilisieren.
00:11:16: also das wird ein großes Anliegen sein da sozusagen einen Schrauben noch zu drehen damit wir alle mit dieser Regelung zufrieden sind.
00:11:24: Und zu guter Letzt würde ich gerne noch auf den Punkt eingehen, dass wir als Zivildechniker sichtbarer werden müssen.
00:11:30: Es ist immer so, dass sehr wenige Leute mit dem Begriff Zivildechneker was anfangen.
00:11:36: Also einerseits ist es auf einer Ebene wo man sagt, jeder weiß einen Normalbürger weiß, was das bedeutet aber auch, dass die Berufskollegen im Sinne auch Studierter und auch in einer Kammer seienten wie im Berechtsamt Welt und Ärzte auch diesen Fachbereich wirklich gut verstehen, was alles Zivildechniker machen.
00:12:00: Andererseits ist es auch dass wir als Ziviltechniker ja in der Länderkammer sehr wichtige Entscheidungen treffen und dort doch die fachlichen Inputs kommen und wir überlegt haben das es eigentlich sehr gut wäre wenn sozusagen auch die finanzielle Ausstattung und die Stärkung dieser Fachgruppen eben über mehr Budgetsinnenfachgruppe gehen würden damit wie uns im Vorstand einfach nur auf die übergeordneten Sachen konzentrieren können und auch keine Doppelgleisigkeiten haben.
00:12:28: Ich glaube, da ist noch einiges zu tun und da sehen wir sehr viel Potenzial.
00:12:32: Und natürlich das Letzte wäre dann die Stärkung und die Präsenz unserer Anliegen in der Politik im öffentlichen Türeskurs und den sozialen Medien – und da sieht man auch, dass sich in den letzten Jahren sehr, sehr viel entwickelt hat, dass zum Beispiel die Internetseite komplett auf neue grafische und optische und funktionale Beine gestellt wurde dass das schon in der heutigen Zeit etwas besonders Wichtiges ist, dass man da mithalten kann.
00:12:58: Und so möchte ich mich bedanken, dass ihr alle da warts und danke euch fürs Kommen und natürlich den Zuhörern!
00:13:05: Wie geht es weiter?
00:13:06: Ja wir freuen uns natürlich über alle Stimmen die die Wahlliste wie Ingenieurinnen und Ingenieuren am einundzwanzigsten Mai bekommt.
00:13:14: Dazu ist es natürlich notwendig, dass sich aufrappelt und wirklich zur Wahl geht.
00:13:19: darum bitten wir und ich darf mich verabschieden von Peter Bauer, Anera Gossnik und Martin Eppenschwandler.
00:13:26: Danke euch!
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