JETzt: "zt:: Kammerwahlen 2026 - Liste LeonardoWelt"

Shownotes

Im Gespräch mit:
Univ.-Prof. Architekt DI Dr. techn. Heinz Priebernig
Architekt DI Roman Pravits
Architekt Mag. arch. Roland Benesch

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00:00:02: Unabhängig

00:00:03: planen, prüfen.

00:00:04: Zivildechnikerinnen und

00:00:06: Ziviltechniker gestalten Zukunft

00:00:08: – jetzt!

00:00:10: Kammerwahlen, zwanzig sechsundzwanzig.

00:00:13: Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, am einundzwantzigsten Mai sind wir alle aufgefordert unseren Berufsstand zu stärken.

00:00:20: Architektinnen und Architekten der Leonardo-Welt engagieren sich seit vielen, vielen Jahren ehrenamtlich in den Kammergremien und auch außerhalb dieser für die Interessen der ZivilechnikerInnen.

00:00:30: Wir werben dieses Mal insbesondere für faire Vergaben und eine angemessene Honorierung unserer Leistungen, für zahlreichere Auslobungen von Arredikturweitbewerben.

00:00:40: Für eine vollständige Planung vor der Ausführung, wo wir die Voraussetzung für Nachhaltigkeit und Werteiltigkeit sehen – für die Leistbarkeit unserer Berufsausübung in unserem Büroalltag und für die Sichtbarmachung unserer Arbeit.

00:00:53: Wir wollen dieses Programm etwas erläutern und wollen dabei nicht die unternehmerischen und rechtlichen Herausforderungen aus den Augen verlieren mit denen alle in unserem Alltag konfrontiert sind.

00:01:02: Mit mir sind Heinz Priebernick, Roland Benisch am Mikrofon.

00:01:07: mein Name ist Roman Pravitz und gemeinsam wollen wir unsere Gedanken hierzu mit Ihnen teilen.

00:01:12: Roland die Teilnahme an Wettbewerben hat einen großen Stellenwert in eurem Tagesgeschäft.

00:01:17: was muss deiner Meinung nach verbessert werden um Fähre vergaben und angemessene Honorierung sicherzustellen?

00:01:23: Ein zentraler Punkt ist ein niederschwelliger Zugang zu den öffentlichen Aufträgen.

00:01:28: Derzeit erleben wir oft das Gegenteil.

00:01:30: Komplexe Ausschreibungen, hohe formale Hürden und umfangreiche Referenzanforderungen erschweren insbesondere kleineren oder jüngeren Büros die Teilnahme.

00:01:39: Unser Ziel ist daher mehr Fairness im Zugang zu diesem Verfahren durch Transparenz, klar formulierte Kriterien und vor allem realistische Anforderungen.

00:01:48: Wenn mehr als Büros teilnehmen können entsteht auch mehr Vielfalt – und Vielfald für den vielen Fällen zu besseren Lösungen.

00:01:55: Was braucht es konkret?

00:01:56: Vereinfachte Verfahren, weniger Hürden und mehr offene Wettbewerbe.

00:02:00: Und vor allem eine angemessene Honorierung der Planungsleistungen.

00:02:03: Eng damit verbunden ist die Frage wer über diese Verfahren entscheidet?

00:02:07: Die Einbindung von Zivildechnikerinnen sowohl bei der Auswahl der Verfahren als auch in den Bewertungskommissionen sind zentraler Baustellen für qualitätsvolle Entscheidungen.

00:02:16: Sie bringen die notwendige fachliche Expertise ein und stellen sicher das Projekte nicht ausschließlich nach Wirtschaftlichkeit sondern auch nach architektonischer Qualität beurteilt werden.

00:02:26: Unser Anliegen dabei ist, dass diese Expertise schon frühzeitig eingebunden werden muss.

00:02:30: Bereits in der Wahl des passenden Verfahrens – nur so können Ausschreibungen realistisch zielgerichtet und auch fair gestaltet werden.

00:02:39: Gleichzeitig zeigt sich im Alltag vieler Büros wie komplex und zeitkritisch das Vergaberecht geworden ist.

00:02:45: Oft entscheiden wenige Tage darüber ob eine Teilnahme möglich ist oder nicht.

00:02:50: Umso wichtiger ist eine Stärkung der Rechtsabteilung der Kammer Die vergaberechtliche Fragen rasch, kompetent und vor allem praxisnah beantworten kann.

00:02:58: Gut informierte Teilnehmerinnen führen zu besseren Verfahren – zu vollständigeren Angeboten, weniger formalen Fehlern und insgesamt mehr Rechtssicherheit für alle Beteiligten.

00:03:08: Ein strukturelles Thema das zunehmend an Bedeutung gewinnt ist die Verschiebung hin zur Totalunternehmer- und Generalunternehmerplusverfahren.

00:03:15: Beim Planung und Ausführungen in einer Hand liegen entsteht eigentlich ein Zielkonflikt.

00:03:19: Wirtschaftliche Optimierung kann über gestalterische Qualität gestellt werden.

00:03:23: Eine klare Trennung von Planen und Bauern sichert hingegen eine unabhängige Planung – sie stärkt die Rolle der Architektinnen, und ermöglicht dadurch eine größere Vielfalt an Lösungen.

00:03:33: Ein weiterer Schlüssel zu fairen Rahmenbedingungen liegt in der klaren Definition von Leistungen.

00:03:38: Mit den Leistungsmodellen- Nur was klar definiert ist, kann noch fair honoriert werden.

00:03:49: Hier braucht es eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit um Auftragnehmerinnen und Entscheidungsträger für die Bedeutung präziser Leistungsbilder zu sensibilisieren.

00:03:57: Die Kammer ist gefordert dieses Wissen aktiv zu vermitteln durch Leitfäden, Schulungen und eine klare Kommunikation nach außen.

00:04:05: Standards setzen sich nur durch wenn sie auch konsequent angewendet werden.

00:04:09: Und schließlich spielen auch die vertraglichen Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle.

00:04:13: In vielen Fällen werden Verträge einseitig vorgegeben Insbesondere von großen, genossenschaftlichen oder auch gewerblichen Bauträgerinnen.

00:04:20: Unser Ziel ist daher im Dialog zwischen Kammer und Interessensvertretungen der Bautraegerinnen muss der Verträge zu verhandeln die eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ermöglichen.

00:04:30: Wenn beide Seiten wissen woran sie sind können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Qualität des Projekts.

00:04:36: Die Leonardo-Welt will also den Dialog nicht nur mit öffentlichem Auslobern sondern auch mit den vielen privaten und privatisierten Investoren suchen.

00:04:47: Wir wollen insgesamt mehr Architekturwettbewerbe sehen.

00:04:50: Heinz, bevor überhaupt ein Vertrag geschlossen werden kann braucht es geeignete vorvertragliche Rahmenbedingungen.

00:04:55: Genügt es da aus deiner Sicht bloß auf die Erhöhung von Wettbewebsauslobungen zu pochen?

00:05:00: Es ist gut auf Wett Bewerber zu poachen – auf den fernen Wett bewerben!

00:05:04: Aber das muss nicht alles über den Wett-Bewerb im Sinne des Bundesvergabegesetzes vergeben werden.

00:05:09: Es gibt auch andere sehr faire Verträge.

00:05:12: Dazu ist es notwendig für faire Vergabeverfahren und mehr Qualitätswettbewerbe, dass hier Öffentlichkeitsarbeit der Kammer der Ziviltechnikerinnen für faire vergabeverfahren ein Kernthema der Leonader Welt und der von uns geplanten Arbeit für die nächste Funktionsperiode dringend geboten sind.

00:05:32: Unseres erachtens Gespräche der Ziviltechnikerkammer mit öffentlichen und privatauftraggebern, Bauträgern, Interessensvertretungen Bürgermeistern und Medien über die Vorteile des Wettbewerbs.

00:05:45: Wie das hohe Innovationspotenzial dass beim Durchdeklinieren multipler Lösungsansätze im Wett Bewerb entsteht.

00:05:52: dann die gesellschaftlichen Werte demokratische Legitimität, Publicität geringere Vergabe Rechtsrisiken.

00:05:59: aber es gibt auch real Werte langlebige Bauwerke, Orteplätze, niedrigere Bauchosten.

00:06:06: Die Förderung der guten kleinen und mittelständischen Unternehmen, die eine Trennung des Entwerfens-und Planens vom Bauen

00:06:13: bedingt.".

00:06:14: Ich hielt dazu einen Vortrag beim Kommunalwirtschaftsforum in Kremps am XXIII.

00:06:18: Vierten.

00:06:20: Ein Argument gegen GU Plus'n Totalübernehmerverfahren ist die Förderungen der regionalen Wirtschaft im Wege der exakten Planung aller Gewerke und konstruktiver Leistungsbeschreibungen als die Grundlagen für die Wahrung der Chancen, klein- und mittelständische Unternehmer.

00:06:37: Das sind nämlich die Steuerzahler in den Kommunen ein.

00:06:40: Dringend geboten sind auch Gespräche mit Klein- und Mittelständischen Unternehmen und mit Vertretern des Gewerbeers in der Wirtschaftskammer, die nicht für Generalunternehmer oder Totalübernehmerverfahren sind die eine exakte Planung und konstruktive Leistungsbeschreibung benötigen, um gute Angebote legen zu können.

00:07:00: Auch das sind wesentliche Aspekte des Qualitätswettbewerbs, die die Arbeit der Ziviltechnikerinnen stärkt.

00:07:08: Wir sind für die Steigerung der Öffentlichkeitsarbeit durch vermehrte Publikationen der ZWK Kammer in Print- und Digitalmedien zum Thema innovative und werthaltige Architektur – und darüber was erforderlich ist diese zu schaffen!

00:07:22: zum Beispiel den niederschwelligen Zugang junger Ziviltechnikerinnen und auch von klein- und mittelständischen Ziviltechnikerinnen über zweistufige Wettbewerbe mit reduziertem Aufwand, und beispielsweise nur Ideen Skizzen in der ersten Stufe.

00:07:37: Ich bin für das Aufbereiten der Daten in Form von Beispielen Kennwerten die quasi unser Wissen sichtbar macht – die Zivil-Technikerkammer dokumentiert und schreibt zu wenig!

00:07:50: Öffentlichkeitsarbeit heißt auch, Wettbewerbe und herausragende Projekte in der Ziviltechnikerkammer auszustellen.

00:07:58: Und darüber öffentlich zu sprechen.

00:08:00: Darüber einen öffentlichen Diskurs zu führen.

00:08:03: Dass das seit Jahren in Wien nicht stattfindet ist unseres Erachtens ein grobes Versäumnis.

00:08:08: Öffentlicheitsarbeit ist auch notwendig für eine Verankerung des WSA-Zwanzigzehn in der Zwernzwanziger Ausgabe als Regel der Technik für die Durchführung von Architekturwettbe werben aber auch für Verhandlungsverfahren mit einem anonymen Wettbewerb in der zweiten Phase.

00:08:24: Verhandeln müssen wir, mit öffentlichen Auftraggebern Wohnbausträgern über das Öffnen der Wohnbauverfahren für alle Architektinnen und Ingenieurinnen – aber auch über öffentliche Fördermittel die nur über innovative Architekten die über den fernen Wettbewerb ausgelobt wurde, vergeben werden sollen.

00:08:44: Wir müssen die Beratung der Ziviltechnikerkammer ausbauen und das Schulungsangebot der CD-Akademie für Auftageber-, Verfahrensbetreuer-, Ziviltechnikerinnen anpassen.

00:08:54: – zum Vergabegesetz im Jahr twenty-sixundzwanzig zu Verfahrensmängeln in Ausschreibungen zur Vergaberechtseinsprüche, aber auch weiter zur Generalplanung, zur örtlichen Bauaufsicht und anderen

00:09:06: Themen.".

00:09:07: Heinz, du hast das Thema werthaltiges Bauen vorweggenommen.

00:09:11: Hierzu möchte ich ein paar Leitgedanken ergänzen.

00:09:13: Wir sind davon überzeugt dass sich eine qualitativ hochwertige und fachübergreifend exakte Planung benötigt.

00:09:19: bis ins kleinste Detail langfristig als der beste Weg in Richtung werthaltiger Baukultur erweisen wird.

00:09:25: Die Rolle der Architektinnen und Architekten auf diesem Weg ist aus unserer Sicht eine bedeutende.

00:09:30: Wir verfolgen unabhängig von den momentanen Interessen der Industrie und des Baugewerbes, aber dafür mit umso mehr Nachdruck – und seit jeher – nachhaltige Ziele.

00:09:40: Das Weiternutzen, das Wiederbeleben und das Wiederverwenden sind hier ganz zentrale Anliegen.

00:09:45: Die damit verbundenen Herausforderungen bieten gerade unseren Berufsstand neue Chancen.

00:09:51: Das Schlagwort Reduce beispielsweise bedeutet für uns nicht weniger Planen, bedeutet nicht weniger bauen, nein wir planen zukunftsorientiertere Lösungen und effizientere Bauabläufe.

00:10:01: Und im Sinne des Schlagwort-Reviews suchen wir für den Bestand, wenn sinnvoll, zukunftsfähige neue Nutzungsmöglichkeiten anstatt einem unüberlegten Abbruchimpuls nachzugeben – die Denkmalpflege möchte ich hier erwähnen gehört ganz bestimmt zur Avantgarde einer werthaltigen Baukultur.

00:10:19: Diese besondere Fantasiebegabung macht unseren Berufsstand einzigartig und wertvoll!

00:10:27: Architektinnen und Architekten stehen für die bessere Gesamtlösung ein.

00:10:32: Und das unterscheidet uns von anderen Marktteilnehmern, und das lässt werthaltige Erredikturen meiner Meinung nach werthaltiges Bauen und werthaltige Siedlungsräume überhaupt erst entstehen.

00:10:41: Das macht uns insgesamt aber auch gelegentlich zu einem Störfaktor – aber darauf sollten wir stolz sein!

00:10:48: Wir achten die Unabhängigkeit unseres Berufsstandes als eine notwendige Voraussetzung einer wünschenswerte Zukunft weiter mitgestalten zu

00:10:56: können.".

00:10:57: die ungeduldige Forderung mancher Investoren schnell bauen zu wollen, einfach Bauleistungen so rasch als möglich zu vergeben noch eine geeignete Planungsunterlage überhaupt vorliegt.

00:11:08: Das halten wir daher mit Gründen für einen Irrweg.

00:11:12: Das gerade auch aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus können wir Architektinnen und Architekten durch nur immer wieder betonen jeder Euro mehr für die Planung bedeutet ein vielfaches Mehr an Wertschöpfung.

00:11:24: Für uns stehen daher Vorderbaulässtungsvergabe der Abschluss einer geeigneten und selbstverständlich auch angemessen honorierten Ausführungs- und Detailplanung.

00:11:32: Wir sehen wie viele andere Kolleginnen und Kollegen die Normungswut kritisch, aber genauso kritisch sehen wir in diesem Zusammenhang auch das weitestgehend regellose Planen, wie es etwa ein Gebäudetype E., der zurzeit gelegentlich angebriesen wird fördern würde.

00:11:47: Für ein solches Konzept würde der Markt unserer Einschätzung nach wohl kaum bereit sein die an Architektinnen und Architekten übergewälzten Risiken auch gehörig abzugelten.

00:11:57: Ich weiß, dass gerade junge Kolleginnen und Kollegen sich hier einem besonders starken Anpassungsdruck ausgesetzt sehen und oft nicht die Wertschätzung erfahren, die ihre Arbeit verdient.

00:12:07: Und ihnen möchten wir mitgeben – Wir stehen Ihnen zur Seite!

00:12:11: Mit einem politisch- und institutionell unabhängigen Berufsverständnis.

00:12:15: Unsere Arbeit verdiente nicht nur Wertschätzungen, sondern wir wollen auch in Zukunft davon leben

00:12:19: können.".

00:12:20: Das leidet zum nächsten Thema über Holland.

00:12:22: Gerade für Newcomer sind die Themen Bürokründung und Fixkosten Dauerbrenner, Softwarekosten beispielsweise – das hört man immer wiederstellen gerade für kleine Büros- und Startups eine finanzielle Herausforderung dar.

00:12:35: Wie sollte die Kammerarbeit hier praktisch unterstützen?

00:12:38: Tatsache ist dass viele Architekturbüros im Alltag durch eine wachsende Abhängigkeit von wenigen großen Softwareanbietern betroffen.

00:12:46: Programme wie die von Autodesk mit AutoCut oder Revit, oder von GraphiSoft mit AchiCut sind heute aus der Planungspraxis kaum wegzudenken.

00:12:55: Sie bilden eine Grundlage für Entwurf, für die Planung und oft auch die Zusammenarbeit im Projektteam.

00:13:00: Parallel dazu haben sich die Geschäftsmodelle aber grundlegend verändert.

00:13:04: Früher konnte eine Software als Dauerlizenz erworben werden – einer einmalige Investition, die langfristig Planungssicherheit geboten hat.

00:13:12: Heute dominieren Miet- und Abomodelle.

00:13:15: Das bedeutet laufende Kosten, steigende Abhängigkeit und eine finanzielle Dauerbelastung die besonders bei kleinen Büros und jungen Plannerinnen stark gespürt wird.

00:13:25: Genau hier muss die Kammer eine aktivere Rolle übernehmen – als Vermittlerin, als Verhandlungspartnerin und vor allem als Stimme für ein ganzes Berufsfeld.

00:13:33: Unser Ziel ist klar!

00:13:35: Bessere und fairere Konditionen.

00:13:37: Dazu gehören Rahmenvereinbarungen mit Softwareherstellern wie allen Kammermitgliedern zugutekommen.

00:13:43: Genauso wichtig sind speziell zugeschnittene Modelle für Newcomerinnen, ein Personenbüro und auch kleinere Strukturen.

00:13:50: Die aktuell besonders stark unter den laufenden Kosten leiden.

00:13:53: Gleichzeitig dürfen wir uns aber nicht ausschließlich in die Abhängigkeit von wenigen großen Softwareanbietern begeben.

00:13:58: Unser zentraler Ansatz dabei ist die aktive Förderung von Alternativen – das bedeutet die Unterstützung unabhängiger Softwarelösungen, die Stärkung von Open Source ansetzen und eine bewusste Differenzierung der eingesetzten Werkzeuge.

00:14:11: Wer Auswahl hat, bleibt handlungsfähig und reduziert gleichzeitig seine Abhängigkeit.

00:14:16: Ich nehme also mit Gespräche suchen und verbindliche Vereinbarungen treffen – das ist unser Pfad zur Mehrkostensicherheit!

00:14:23: Dabei fällt mir ein wer schreibt der bleibt?

00:14:25: Das wissen wir alle aus eigener Erfahrung Hans.

00:14:28: Schreiben Architektinnen und Architekten zu wenig oder haben sie sich daran gewöhnt übersehen zu werden?

00:14:34: Wer schreibt bleibt?

00:14:35: das möchte ich mit Ausrufungszeichen betonen.

00:14:37: Das kann ich nach über dreißig Jahren Tätigkeit als Vorscheiner und Lehrendin der Technischen Universität, das kann ich aber auch noch fast vierzig Jahre an Ziviltechnikerschaft sagen.

00:14:47: Wir Zivil-Techniker sind eine fachlich hochqualifizierte Berufsgruppe die Planungs- und Beratungsdienstleistungen gut achten und vieles mehr anbietet und erfolgreich durchführt.

00:14:58: Aber die breite Öffentlichkeit weist es nicht so genau.

00:15:01: Das ist meines Erachtens ein Versäumnis der Ziviltechnikerkammern, dem wir – sofern es uns der Leonardo-Welt das Vertrauen schenken – abhelfen wollen.

00:15:11: Wir werden die Öffentlichkeitsarbeit der Ziviltechnikerkammer forcieren und die Arbeit der Zivertechnikerinnen in analogen und digitalen Diskursen erklären und immer wieder erklären.

00:15:22: Das ist notwendige Kernearbeit unserer Berufsvertretung!

00:15:26: Wir müssen durch das Schreiben sichbarer werden, indem wir Wissen aus Entwurfs- und Forschungsarbeiten, aus dem Planen kontrollieren, befunden und begutachten öffentlich zugänglich machen.

00:15:39: Aufbauend auf diesem Wissen wollen wir den Stand der Technik mit und fortschreiben und eine Bibliothek zum Beispiel in Form einer Datenbank aufbauen – auf die Ziviltechniker, Kolleginnen, Gerichte Anwälte, Sachverständige, Behörden, Bauherren, Universitäten und Forschungseinrichtungen zugreifen können.

00:16:00: In Sachverständigen Gutachten Eingaben von Anwelten, Entscheiden vom Gerichten und Behörde sollen wir Ziviltechnikerinnen zitiert werden.

00:16:10: Nur wer schreibt bleibt dessen Wissen wird geschätzt.

00:16:14: so werden wir uns breiter erkenntlich wichtiger machen.

00:16:19: vergleichen Sie dazu die Publikation der Forschungsstätten, jene der Juristen oder die des Sachverständigenverbandes.

00:16:26: In diesem Sinne schreiben wir noch zu wenig!

00:16:28: Wir wollen damit den Berufsstand der Architektinnen und Ingenieurinnen stärken.

00:16:32: Das ist unseres Erachtens dringend geboten, und eine starke Antwort auf die unbewiesenen Behauptungen der total- und generalunternehmer Plusverfahren, die von Lobbyisten in der Wirtschaftskammer forciert werden – und die den Wert der unabhängigen Planung und Kontrolle abwerten.

00:16:49: Das sind unseres erachtens gute Wege unser Alleinstellungsmerkmal als Berufsgruppe zu

00:16:55: stärken.".

00:16:57: Wie bei wissenschaftlichen Publikationen verlangen wir zudem die verpflichtende Nennung der Autorenschaft der Ziviltechnikerinnen.

00:17:03: Dazu werden wir, so sie uns die Leonardo-Welt wählen, Kolleginnen unterstützen, die in Urheber bzw.

00:17:10: Autorenrecht Verletzungen dieses Recht

00:17:13: einfordern.".

00:17:15: Vielen Dank Heinz und vielen Dank Roland!

00:17:16: Damit kommen wir auch schon zum Ende geschätzte Kolleginnen und Kollegen.

00:17:21: Wir trauen Architektinnen und Architekten heute – und auch in Zukunft viel zu.

00:17:26: stärken wir gemeinsam das Vertrauen in unseren Berufsstand.

00:17:29: Mehr über uns finden Sie auf der Webseite leonadowelt.org.

00:17:34: Mit Ihrer Stimme für die Leonardo-Welt stellen sie sicher, dass Architektinnen und Architekten eine unabhängige Stimme haben.

00:17:42: Am twenty-anzigsten Mai bitten wir deshalb um Ihre Stimme.

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